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Kefken Ahşap Dekorasyon

Iroko oder Teak? Unterschiede und Einsatzbereiche

Murat Şen · Veröffentlicht:

Iroko und Teak sind tropische Harthölzer mit hoher natürlicher Dauerhaftigkeit, die sich für den Außenbereich eignen. Teak ist ölhaltiger und die traditionelle Wahl für ständig nasse Flächen, etwa Bootsdecks; es kostet auch mehr. Iroko kommt Teak in Dauerhaftigkeit und Aussehen nahe und ist meist günstiger. Für Holzterrassen im Garten, Poolbereiche und Gartenmöbel ist es deshalb oft ein guter Mittelweg. Beide werden ohne Pflege silbergrau; um die natürliche Farbe zu erhalten, muss regelmäßig geölt werden.

Honigfarbene Holzdeckplattform auf nacktem Erdboden vor einer Glasschiebetür
In diesem Beitrag · 6 Abschnitte

Was sind Iroko und Teak?

Iroko wächst im tropischen Afrika, Teak in Süd- und Südostasien; beide sind Laubbäume. Sie gehören zu den Harthölzern (hardwood). In der Literatur heißt Iroko Milicia excelsa, Teak Tectona grandis.

Ihre Dauerhaftigkeit im Außenbereich verdanken beide Hölzer natürlichen Inhaltsstoffen im Kernholz (dem inneren, dunkleren Teil des Stammes); das äußere Splintholz besitzt diese Dauerhaftigkeit nicht. Diese Stoffe schützen das Holz vor Fäulnis und Insekten. Deshalb lassen sich beide ohne Vorbehandlung wie eine Imprägnierung im Außenbereich einsetzen. Teak ist darüber hinaus sehr ölhaltig. Darum weist es Wasser so gut ab und wird traditionell im Bootsbau verwendet.

Worin unterscheiden sich Iroko und Teak?

Eigenschaft

Iroko

Teak

Herkunft

Afrika

Süd- und Südostasien

Farbe (frisch geschnitten)

Gelblich braun, dunkelt mit der Zeit nach

Gold- bis honigfarben

Ölgehalt

Gering

Sehr ölhaltig

Wasserbeständigkeit

Hoch

Sehr hoch

Kosten

Meist niedriger

Höher

Typische Verwendung

Holzterrasse, Gartenmöbel, Verkleidung

Bootsdeck, ständig nasse Flächen, Möbel

Die Einschätzungen in der Tabelle sind allgemeines Wissen. Selbst innerhalb einer Art ändern sich Farbe und Struktur je nach Standort des Baums und dem Teil des Stammes, aus dem geschnitten wurde.

Welches Holz passt zu welcher Arbeit?

Meist entscheiden darüber, wie oft das Holz nass wird, und das Budget.

  • Bootsdeck, Kajüte, ständig nasse Flächen: Teak. Seine ölige Struktur hält ständigem Wasserkontakt am besten stand.
  • Holzterrasse in Garten und auf der Terrasse, Pool- und Whirlpoolbereich: Iroko reicht meist aus. Es kommt Teak in der Dauerhaftigkeit nahe und kostet weniger.
  • Gartentisch, Bank, Liege: Beides geht. Auf Flächen, die oft berührt werden, fühlt sich die ölige Oberfläche von Teak weicher an.
  • Wand- und Deckenverkleidung: An Stellen, die nicht direkt dem Wasser ausgesetzt sind, reicht Iroko.

Ist das Budget knapp und steht das Holz nicht direkt im Wasser, ist auch kesseldruckimprägnierte Kiefer eine Option. Kiefer ist ein Weichholz und braucht öfter Pflege; die Unterschiede erklären wir im Ratgeber zu Holzarten.

Warum vergrauen Iroko und Teak mit der Zeit?

Das UV-Licht der Sonne bleicht die Farbe an der Holzoberfläche aus. Der Regen wäscht zudem die Inhaltsstoffe an der Oberfläche aus. Ungepflegtes Iroko und Teak wird innerhalb weniger Jahreszeiten silbergrau. Das ist kein Zeichen von Fäulnis, sondern die natürliche Alterung des Holzes; unter der grauen Oberfläche ist das Holz intakt. Manche Hausbesitzer wählen diesen grauen Look bewusst.

Wenn Sie die natürliche Farbe erhalten möchten, müssen Sie die Oberfläche regelmäßig ölen. Eine vergraute Oberfläche lässt sich durch Schleifen und Ölen wieder in ihren ursprünglichen Ton zurückbringen.

Wie pflegt man Iroko und Teak?

  1. Waschen: Waschen Sie die Oberfläche mit einer weichen Bürste und viel Wasser. Halten Sie einen Hochdruckreiniger nicht aus der Nähe auf das Holz; er kann die Holzfasern aufrauen.
  2. Trocknen: Öl wird auf vollständig getrocknetes Holz aufgetragen. Warten Sie nach dem Waschen, bis die Oberfläche gut getrocknet ist.
  3. Ölen: Tragen Sie ein für Harthölzer geeignetes Holzöl in dünnen Schichten auf. Nehmen Sie überschüssiges Öl mit einem Tuch ab; Öl, das auf der Oberfläche bleibt, hinterlässt einen klebrigen Film.

Wie oft geölt werden muss, hängt vom verwendeten Produkt und davon ab, wie viel Sonne die Fläche bekommt; die meisten Hersteller empfehlen für sonnige Flächen ein bis zwei Anstriche im Jahr. Im Schatten werden die Abstände länger. Bleibt Wasser nicht mehr als Tropfen stehen, sondern zieht ins Holz ein, ist es Zeit zum Ölen.

Iroko und Teak werden meist nicht gestrichen. Ihre Inhaltsstoffe und das Öl im Teak können die Haftung von Farbe erschweren. Wer einen Farbton möchte, ist mit pigmentierten Holzölen besser beraten.

Warum sind Iroko und Teak teurer als Kiefer?

Beide sind tropische Hölzer, die über eine lange Lieferkette importiert werden. Weil sie hart und dicht sind, machen sie Schneidwerkzeuge schnell stumpf; Sägen, Bohren und Bearbeiten dauern länger. Dafür brauchen sie keine Imprägnierung und halten bei richtiger Pflege draußen länger als Kiefer. Welches Holz zu Ihnen passt, können wir beim Vor-Ort-Termin besprechen, wenn wir die Fläche gesehen haben.

Häufige Fragen

Ist Iroko oder Teak widerstandsfähiger?
Beide haben eine hohe natürliche Dauerhaftigkeit. Teak ist ölhaltiger und hat deshalb auf ständig nassen Flächen einen kleinen Vorteil. Für Garten und Terrasse reicht Iroko meist aus.
Müssen Iroko und Teak imprägniert werden?
Nein. Ihre Dauerhaftigkeit stammt von natürlichen Inhaltsstoffen im Kernholz; eine Imprägnierung ist nicht nötig. Um die Farbe zu erhalten, genügt regelmäßiges Ölen.
Lässt sich Iroko streichen?
In der Regel wird es nicht gestrichen. Seine Inhaltsstoffe können die Haftung von Farbe erschweren. Wer einen Farbton möchte, verwendet pigmentiertes Holzöl.
Bekommt vergrautes Teak seine alte Farbe zurück?
Ja. Die graue Schicht liegt an der Oberfläche. Mit leichtem Schleifen und Ölen bekommt das Holz seine natürliche Farbe zurück.

Unsere Arbeiten dazu

Sprechen wir über Ihr Vorhaben

Schicken Sie uns ein paar Fotos der Fläche; dann besprechen wir gemeinsam das passende Holz und die Arbeit.

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