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Kefken Ahşap Dekorasyon

Ratgeber

Kurze, einfache Texte zur Holzauswahl, zur Pflege und dazu, was den Preis bestimmt.

  1. Wie pflegt man eine Holzterrasse?

    Die Pflege einer Holzterrasse besteht aus drei Grundschritten: die Oberfläche mit Bürste und Wasser waschen, vollständig trocknen lassen und ein passendes Holzöl auftragen. Wie oft geölt werden muss, hängt vom verwendeten Produkt und davon ab, wie viel Sonne die Fläche bekommt; die meisten Hersteller empfehlen für sonnige Flächen ein bis zwei Anstriche im Jahr. Wenn die Farbe verblasst oder Wasser nicht mehr als Tropfen stehen bleibt, sondern ins Holz einzieht, ist es Zeit für die Pflege. Über die Lebensdauer einer Holzterrasse entscheiden nicht nur die Dielen, sondern auch der Unterbau; bei der Pflege wird deshalb auch der Zustand von Balken und Schrauben geprüft.

  2. Geländer: Holz oder Metall?

    Ein Holzgeländer gibt Holzterrasse, Holzbalkon und Gartentreppe ein warmes, einheitliches Bild. Ist der Rest des Baus aus Holz, passt dasselbe Material wie von selbst. Dafür braucht ein sonniges Holzgeländer regelmäßig Öl oder Farbe. Ein Metallgeländer verdeckt mit seinen schlanken Profilen weniger von der Aussicht und braucht meist seltener Pflege; es heizt sich aber in der Sonne auf und muss vor Rost geschützt werden. Meist entscheiden der Standort des Geländers, das Material des übrigen Baus und die Zeit, die man für die Pflege aufwenden will. Auch Mischgeländer, die beide Materialien verbinden, sind verbreitet.

  3. Wovon hängt der Preis einer Pergola ab?

    Den Preis einer Holzpergola bestimmen vor allem vier Dinge: Größe, Holzart, Dachwahl und die Gegebenheiten am Standort. Je größer die Fläche, desto mehr Material und Arbeit. Kesseldruckimprägnierte Kiefer ist die günstigste Option; Harthölzer wie Iroko erhöhen die Kosten. Oben offene Balken sind die leichteste und günstigste Lösung; eine Dachdeckung braucht zusätzliches Material und mehr Arbeit. Auch Untergrund, die Wand für den Anschluss, Farbe und Details verändern den Preis. Die meisten dieser Faktoren lassen sich erst klären, wenn der Standort besichtigt und ausgemessen ist.

  4. Pergola oder Pavillon?

    Eine Pergola ist ein Schattenspender auf Pfosten, der oben meist mit offenen Balken oder Latten mit Abstand abgeschlossen ist; oft wird sie an die Hausfassade oder eine Wand angeschlossen. Ein Pavillon ist dagegen ein Gartenbau mit geschlossenem Dach, der meist frei steht. Eine oben offene Pergola bricht die Sonne, hält aber keinen Regen ab; einen Pavillon kann man auch bei Regen nutzen. Wenn Sie vor dem Haus einen schattigen Sitzplatz möchten, passt eher eine Pergola; wenn Sie mitten im Garten einen Platz möchten, an dem Sie auch bei Regen sitzen können, eher ein Pavillon. Da ein Pavillon ein Dach und oft auch einen Boden hat, braucht er mehr Material und Arbeit.

  5. Was ist Thermoholz, und wo wird es eingesetzt?

    Thermoholz ist Holz, das bei hoher Temperatur in kontrollierter Umgebung wärmebehandelt wurde. Dabei wird kein Schutzmittel eingebracht; das Holz wird nur mit Hitze und Dampf behandelt. Die Wärmebehandlung verringert die Neigung des Holzes, Feuchtigkeit aufzunehmen und abzugeben. Deshalb quillt und schwindet Thermoholz weniger, und seine Fäulnisbeständigkeit steigt. Dafür wird es spröder, und die Biegefestigkeit sinkt. In der Literatur wird es meist für Bereiche ohne Erdkontakt empfohlen, etwa Fassadenverkleidungen, Terrassendielen, Zaunfelder und Saunen. Für tragende Balken und Stützen im Erdreich wird es nicht empfohlen.

  6. Holzarten: Welches Holz für welche Arbeit?

    Zu den im Außenbereich verbreiteten Hölzern gehören kesseldruckimprägnierte Kiefer, Iroko, Teak und Thermoholz. Kiefer ist ein Weichholz; draußen hält sie nur mit Imprägnierung und regelmäßiger Pflege, ist aber die günstigste Option. Iroko und Teak widerstehen dank natürlicher Inhaltsstoffe in ihrem Kernholz Wasser und Fäulnis auch ohne Imprägnierung. Thermoholz ist Holz, dessen Fäulnisbeständigkeit durch eine Wärmebehandlung erhöht wurde. Für Möbel, Türen und Treppen im Innenbereich werden auch Harthölzer wie Eiche verwendet. In der Tabelle unten haben wir die gängigen Arten verglichen.

  7. Wie wählt man eine Holzterrasse am Pool?

    Eine Holzterrasse am Pool wird oft nass, bekommt viel Sonne und wird barfuß begangen. Bei der Wahl kommt es deshalb auf drei Dinge an: ein Holz mit hoher Wasserbeständigkeit, eine Oberfläche, die nicht splittert und nass nicht zu rutschig wird, und einen Unterbau, unter dem sich kein Wasser sammelt. Am Pool werden meist Harthölzer mit hoher natürlicher Dauerhaftigkeit wie Iroko oder Teak gewählt. Kesseldruckimprägnierte Kiefer ist günstiger, braucht aber öfter Pflege. Da Chlor oder Salz im Poolwasser die Holzoberfläche angreifen, muss regelmäßig abgespült und geölt werden.

  8. Iroko oder Teak? Unterschiede und Einsatzbereiche

    Iroko und Teak sind tropische Harthölzer mit hoher natürlicher Dauerhaftigkeit, die sich für den Außenbereich eignen. Teak ist ölhaltiger und die traditionelle Wahl für ständig nasse Flächen, etwa Bootsdecks; es kostet auch mehr. Iroko kommt Teak in Dauerhaftigkeit und Aussehen nahe und ist meist günstiger. Für Holzterrassen im Garten, Poolbereiche und Gartenmöbel ist es deshalb oft ein guter Mittelweg. Beide werden ohne Pflege silbergrau; um die natürliche Farbe zu erhalten, muss regelmäßig geölt werden.

  9. Was ist kesseldruckimprägniertes Holz?

    Kesseldruckimprägniertes Holz ist Holz, in das ein Schutzmittel mit Vakuum und Druck eingebracht wurde. Das Verfahren schützt Hölzer mit geringer natürlicher Dauerhaftigkeit wie Kiefer vor Fäulnis, Pilzen und Insekten. Im Außenbereich wird für Bauten wie den Unterbau von Holzterrassen, Zäune, Geländer, Pergolen und Pavillons meist kesseldruckimprägnierte Kiefer verwendet. Die Imprägnierung schützt das Innere des Holzes, nicht aber die Oberfläche vor der Sonne. Deshalb vergraut und reißt auch imprägniertes Holz mit der Zeit; die Oberfläche muss regelmäßig geölt oder gestrichen werden.

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