Terrassen und Böden
Holzterrassen für Garten, Terrasse und Pool fertigen wir samt Unterkonstruktion nach Maß und verlegen sie vor Ort.
Material berechnenHolz in m³, Zusatzposten und die Summe mit Mehrwertsteuer berechnen.

Unsere Arbeiten
Kefken Ahşap Dekorasyon baut Holzterrassen samt Unterkonstruktion für Gärten, Terrassen, Poolbereiche und Uferflächen. Dasselbe Team nimmt das Aufmaß, bereitet das Holz in der Werkstatt vor und verlegt die Dielen.
Was ist eine Holzterrasse und wo wird sie eingesetzt?
Eine Holzterrasse (Deck) ist ein Außenboden aus Holzdielen, die mit Fugen auf einer leicht erhöhten Unterkonstruktion verlegt werden. Durch die Fugen zwischen den Dielen kann Wasser ablaufen, der Hohlraum darunter sorgt für Belüftung des Holzes. Am häufigsten finden sich Holzterrassen in Villengärten, auf Dachterrassen, rund um Pools und Whirlpools, vor Schiebetüren und auf Wegen am Meer. Bei den meisten Aufträgen ergänzen wir die Terrasse um Geländer, Treppe oder Pflanzkästen.
Welches Holz eignet sich für eine Holzterrasse?
Die beiden häufigsten Optionen sind kesseldruckimprägnierte Kiefer und Iroko.
- Kesseldruckimprägnierte Kiefer: Das Schutzmittel wird unter Druck ins Holz eingebracht. Sie ist günstiger und hält draußen bei regelmäßiger Pflege mit Öl oder Farbe gut.
- Iroko und Teak: Harthölzer mit hoher natürlicher Dauerhaftigkeit. Sie sind widerstandsfähiger gegen Wasser und Sonne, kosten aber mehr. An Stellen, die ständig nass werden, etwa am Pool, werden sie oft gewählt.
Welches Holz zu Ihnen passt, entscheiden wir gemeinsam beim Vor-Ort-Termin, abhängig von Ihrem Budget und davon, wie viel Sonne und Wasser die Fläche abbekommt. Wir arbeiten auch mit Dielen aus Thermoholz.
Wie wird eine Holzterrasse gebaut?
- Vor-Ort-Termin: Wir sehen uns Untergrund, Gefälle und den Wasserablauf an.
- Aufmaß und Angebot: Wir messen die Fläche aus, klären Holzart und Details und erstellen ein Angebot.
- Fertigung in der Werkstatt: Dielen und Balken werden in unserer Werkstatt in Arnavutköy auf Länge geschnitten; bei Bedarf wird hier die erste Schutzschicht aufgetragen.
- Montage: Zuerst wird die Unterkonstruktion aufgebaut. Auf Erdreich wird darunter Kies ausgebracht, damit die Balken keinen Kontakt zur Erde haben. Danach werden die Dielen mit Fugen verschraubt.
- Pflege: Auch nach der Übergabe können Sie sich für Reinigung und Ölen an uns wenden.
Über die Lebensdauer einer Holzterrasse entscheidet weniger die Diele als der Unterbau. Deshalb ist es wichtig, dass sich darunter kein Wasser sammelt und die Balken belüftet sind.
Wie wird eine Holzterrasse gepflegt?
Eine Holzterrasse sollte mindestens einmal im Jahr gewaschen und nach dem Trocknen mit einem passenden Holzöl behandelt werden. Sonnige Flächen vergrauen schneller; wenn die Farbe verblasst oder Wasser nicht mehr als Tropfen stehen bleibt, sondern ins Holz einzieht, ist es Zeit zum Ölen. Dielen, die sich aufwölben oder reißen, lassen sich einzeln austauschen, ohne den ganzen Boden abzubauen. Wir pflegen und reparieren auch Holzterrassen, die andere Firmen verlegt haben.
Häufige Fragen
Sollte ich für die Holzterrasse kesseldruckimprägnierte Kiefer oder Iroko wählen?
Das hängt von Ihrem Budget und der Nutzung der Fläche ab. Kesseldruckimprägnierte Kiefer ist günstiger und hält bei regelmäßiger Pflege gut. Iroko ist härter und widerstandsfähiger, eignet sich besonders für ständig nasse Stellen wie am Pool, kostet aber mehr.
Kann eine Holzterrasse auf Erdreich gebaut werden?
Ja. Der Boden wird eingeebnet, darunter wird Kies ausgebracht, und die Balken werden ohne Kontakt zum Erdreich montiert. So berührt das Holz die Erde nicht, und der Raum darunter bleibt belüftet.
Lässt sich eine Holzterrasse auf einer bestehenden Beton- oder Fliesenterrasse verlegen?
In den meisten Fällen ja. Die Balken werden auf dem vorhandenen Boden montiert; Ablaufrichtung des Wassers und Höhe der Türschwelle prüfen wir beim Vor-Ort-Termin.
Wie oft muss eine Holzterrasse geölt werden?
Meist reicht einmal im Jahr. Bei Flächen mit viel Sonne und Wasser kann es öfter nötig sein. Verblasste Farbe und Wasser, das ins Holz einzieht, zeigen an, dass es Zeit zum Ölen ist.
Kann ich meine alte Holzterrasse erneuern lassen?
Ja. Zuerst prüfen wir die Unterkonstruktion. Ist sie intakt, ersetzen wir nur die beschädigten Dielen und erneuern die Oberfläche mit Schleifen und Ölen; sind die Balken morsch, bauen wir auch sie neu auf.
Wovon hängt der Preis ab?
Den Preis bestimmen die Größe der Fläche, die Holzart, der Zustand des Untergrunds und Zusatzarbeiten wie Geländer oder Treppe. Einen verbindlichen Betrag nennen wir nach Vor-Ort-Termin und Aufmaß.
Ratgeber
- Wie pflegt man eine Holzterrasse?Die Pflege einer Holzterrasse besteht aus drei Grundschritten: die Oberfläche mit Bürste und Wasser waschen, vollständig trocknen lassen und ein passendes Holzöl auftragen. Wie oft geölt werden muss, hängt vom verwendeten Produkt und davon ab, wie viel Sonne die Fläche bekommt; die meisten Hersteller empfehlen für sonnige Flächen ein bis zwei Anstriche im Jahr. Wenn die Farbe verblasst oder Wasser nicht mehr als Tropfen stehen bleibt, sondern ins Holz einzieht, ist es Zeit für die Pflege. Über die Lebensdauer einer Holzterrasse entscheiden nicht nur die Dielen, sondern auch der Unterbau; bei der Pflege wird deshalb auch der Zustand von Balken und Schrauben geprüft.
- Geländer: Holz oder Metall?Ein Holzgeländer gibt Holzterrasse, Holzbalkon und Gartentreppe ein warmes, einheitliches Bild. Ist der Rest des Baus aus Holz, passt dasselbe Material wie von selbst. Dafür braucht ein sonniges Holzgeländer regelmäßig Öl oder Farbe. Ein Metallgeländer verdeckt mit seinen schlanken Profilen weniger von der Aussicht und braucht meist seltener Pflege; es heizt sich aber in der Sonne auf und muss vor Rost geschützt werden. Meist entscheiden der Standort des Geländers, das Material des übrigen Baus und die Zeit, die man für die Pflege aufwenden will. Auch Mischgeländer, die beide Materialien verbinden, sind verbreitet.
- Pergola oder Pavillon?Eine Pergola ist ein Schattenspender auf Pfosten, der oben meist mit offenen Balken oder Latten mit Abstand abgeschlossen ist; oft wird sie an die Hausfassade oder eine Wand angeschlossen. Ein Pavillon ist dagegen ein Gartenbau mit geschlossenem Dach, der meist frei steht. Eine oben offene Pergola bricht die Sonne, hält aber keinen Regen ab; einen Pavillon kann man auch bei Regen nutzen. Wenn Sie vor dem Haus einen schattigen Sitzplatz möchten, passt eher eine Pergola; wenn Sie mitten im Garten einen Platz möchten, an dem Sie auch bei Regen sitzen können, eher ein Pavillon. Da ein Pavillon ein Dach und oft auch einen Boden hat, braucht er mehr Material und Arbeit.
- Was ist Thermoholz, und wo wird es eingesetzt?Thermoholz ist Holz, das bei hoher Temperatur in kontrollierter Umgebung wärmebehandelt wurde. Dabei wird kein Schutzmittel eingebracht; das Holz wird nur mit Hitze und Dampf behandelt. Die Wärmebehandlung verringert die Neigung des Holzes, Feuchtigkeit aufzunehmen und abzugeben. Deshalb quillt und schwindet Thermoholz weniger, und seine Fäulnisbeständigkeit steigt. Dafür wird es spröder, und die Biegefestigkeit sinkt. In der Literatur wird es meist für Bereiche ohne Erdkontakt empfohlen, etwa Fassadenverkleidungen, Terrassendielen, Zaunfelder und Saunen. Für tragende Balken und Stützen im Erdreich wird es nicht empfohlen.
- Holzarten: Welches Holz für welche Arbeit?Zu den im Außenbereich verbreiteten Hölzern gehören kesseldruckimprägnierte Kiefer, Iroko, Teak und Thermoholz. Kiefer ist ein Weichholz; draußen hält sie nur mit Imprägnierung und regelmäßiger Pflege, ist aber die günstigste Option. Iroko und Teak widerstehen dank natürlicher Inhaltsstoffe in ihrem Kernholz Wasser und Fäulnis auch ohne Imprägnierung. Thermoholz ist Holz, dessen Fäulnisbeständigkeit durch eine Wärmebehandlung erhöht wurde. Für Möbel, Türen und Treppen im Innenbereich werden auch Harthölzer wie Eiche verwendet. In der Tabelle unten haben wir die gängigen Arten verglichen.
- Wie wählt man eine Holzterrasse am Pool?Eine Holzterrasse am Pool wird oft nass, bekommt viel Sonne und wird barfuß begangen. Bei der Wahl kommt es deshalb auf drei Dinge an: ein Holz mit hoher Wasserbeständigkeit, eine Oberfläche, die nicht splittert und nass nicht zu rutschig wird, und einen Unterbau, unter dem sich kein Wasser sammelt. Am Pool werden meist Harthölzer mit hoher natürlicher Dauerhaftigkeit wie Iroko oder Teak gewählt. Kesseldruckimprägnierte Kiefer ist günstiger, braucht aber öfter Pflege. Da Chlor oder Salz im Poolwasser die Holzoberfläche angreifen, muss regelmäßig abgespült und geölt werden.
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